Mit zwei Schwerpunkten kann OTC-DatA2Model sowohl die Entwicklung eines generischeb KI-Basismodells für das Cluster unterstützen als auch die grundlegenden Funktionen zur Nutzung und Umsetzung eines Digitalen Zwillings für die Partner ermöglichen. Wie ChatGPT oder andere große KI-Modelle ist der nächste Schritt für die KI-Partner im Cluster ein großes, multi-modales Modell über viele Objektklassen. Dies ist eine gemeinschaftliche Aufgabe, in die alle Einzelergebnisse aus Phase 1 und 2 mit einfließen. Das Basismodell kann dann schnell auf spezifische Fragestellungen nachtrainiert werden und dadurch können Partner sehr schnell auf Anfragen von Kund:innen reagieren. Im weiteren Fokus steht der Digitale Zwilling zur nachhaltigen Datennutzung. Der größte Anteil an Daten entsteht durch Sensorikmessungen,die naturgemäß Messunsicherheiten und Fehlmessungen aufweisen können. Damit muss man im maritimen Bereich umgehen, deshalb ist ein Qualitätsmaß und Fehlermodell für Sensordateb notwendig. Ein (probabilistischer) Digitaler Zwilling kann Sensordaten bzgl. vorhandenen Hintergrundwissens analysieren und daraus den aktuellen Zustabd der Realität ableiten, die Richtigkeit der MEssungen bewerten sowie die Entwicklung in der Zukunft abschätzen. Darüber hinaus ist er in der Lage, die eigene inhärente Unsicherheit zu bestimmen und diese an Nutzende zu kommunizieren. Fehlerhafte Objektdimensionen, Positionierungsabweichungen oder Abstandsberechnungen sind sowohl in Fragen der Effizienz, der Verlässlichkeit von Unterwasser-Dateb und der Arbeitssicherheit von Bedeutung und müssen Nutzenden hervorgehoben werden, sofern sie nicht vermeidbar sind.
Beteiligte Partner und deren thematische Schwerpunkte
• PLANET AI GmbH – Basismodell
• EvoLogics GmbH – Datenauswertung und Messsysteme
• GeoDV GmbH – Datenerfassung und Messsysteme
• Subsea Europe Services GmbH – Messsysteme Offshore
• Leibniz-Institut für Ostseeforschung (IOW) – Federführung Use Case Ostseehabitat und Sensormodell
• Universität Rostock – probabilistischer Digitaler Zwilling
• Fraunhofer IGD – Basismodell KI und probabilistischer Digitaler Zwilling