Biodiversität im Meer über einen langen Zeitraum zu monitoren, ist für das Ableiten von Schutzmaßnahmen unabdingbar. Das Potenzial vergangener Datenerhebungen kann bisher nicht ausgeschöpft werden, da es in der Regel sehr unterschiedliche Daten sind, die nicht einheitlich verwaltet werden. Dabei ist es schwierig Einflüsse auf die Artenvielfalt zu erkennen und bewerten, um konkrete Aussagen über die erfolgversprechendsten Monitoring- und Managementmaßnahmen an einem Standort zu treffen.
Das Projekt hat zum Ziel, Biodiversitätsmonitoring-Daten am Beispiel des einzigartigen künstlichen Riffs in der Ostsee vor Nienhagen zu digitalisieren und die Grundlagen für ein zukünftig weitgehend automatisiertes Monitoring mit der bestehenden Infrastruktur zu schaffen, um neue Standards hinsichtlich des Biodiversitätsmonitoring zu etablieren. Integraler Bestandteil ist, dass das Monitoring immer wieder in regelmäßigen Abständen stattfindet und dazu im Hinblick auf Datenerhebung und -auswertung weiterentwickelt wird.
Beteiligte Partner und deren thematische Schwerpunkte
Fraunhofer IKTS und SOT-Partners
- Automatisierung der Makrozoobenthosuntersuchungen
- Auswertung kamerabasiertes Fischmonitoring
- Datenbank – Erstellung, Umsetzung und Datenanalyse
FIUM GmbH
- Ausfahrten und klassisches Riffmonitoring
IfAÖ GmbH
- Biologische Untersuchungen
